MAN Truck & Bus

Luftansicht einer Windmülle und eines IndustriegeländesLuftansicht einer Windmülle und eines Industriegeländes

Auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion

Share:

Die Herstellung von Lastwagen und Bussen erfordert viel Energie und entsprechend groß war in der Vergangenheit der CO2-Fußabdruck von MAN. Doch durch den konsequenten Umbau und die Modernisierung der Energieversorgung, die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen und Maßnahmen zur Energieeffizienz gelingt es, ihn immer mehr schrumpfen zu lassen. Bis 2030 strebt MAN eine klimaneutrale Produktion an.   

Luftansicht einer Solaranlage
Roter Pfeil nach rechts

Mit der Energie der Sonne Das MAN-Werk in Pinetown in Südafrika produziert völlig klimaneutral.  

Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Der MAN-Produktionsverbund hat in den vergangenen Jahren an allen Standorten zusammengearbeitet, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Es wurden viele Maßnahmen umgesetzt, die dazu beigetragen haben, den CO2-Ausstoß um über 30 Prozent zu reduzieren. Einige davon sind die Verwendung von Blockheizkraftwerken für die Energieerzeugung, die Nutzung von Grundwasser zu Kühlzwecken, die Umstellung der Motorentests auf Verfahren ohne Diesel und die Installation einer Solaranlage in Pinetown, die so viel Strom liefert, dass die gesamte Produktion damit versorgt werden kann. „Der Schutz der Umwelt ist für eigene Zwecke ein wichtiges Anliegen. Wir streben das Ziel an, die Produktion bis 2030 klimaneutral zu gestalten“, berichtet die MAN-Umweltbeauftragte Dr. Heike Sarstedt. „Auch unsere Kunden erwarten von uns, dass wir die CO2-Emissionen, die bei der Produktion entstehen, reduzieren. Bei Ausschreibungen soll mit unserer Klimastrategie und zertifizierten Managementsystemen zur Verringerung unseres CO2-Fußabdrucks punkten.“ Daher ist das Thema Nachhaltigkeit in der Produktionsstrategie neben Kundenorientierung, Kosteneffizienz und Digitalisierung fest verankert.

Wegmarken beim Klimaschutz

Einige Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität in der Produktion wurden bereits erreicht. Seit 2008 arbeitet MAN kontinuierlich daran, die eigenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Der Kohlendioxid-Ausstoß der Werke ist bereits um mehr als ein Viertel gesunken. Entstanden bei der Produktion von MAN im Jahr 2008 noch rund 374.600 Tonnen CO2, waren es 2018 nur noch 265.710 Tonnen. Die jährliche Belastung sank also um 108.809 Tonnen – das entspricht dem CO2-Fußabdruck einer Kleinstadt. Das nächste große Etappenziel ist es, im Jahr 2025 die Marke von 144.000 Tonnen CO2-Ausstoß zu unterschreiten. Damit das gelingt, setzt MAN einen umfangreichen Maßnahmenkatalog um: Die Energieversorgung in den Werken wird nun nach und nach auf Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen umgestellt. Und auch das gelingt am besten gemeinsam. Eine gute Partnerschaft mit dem Energieversorger in Nürnberg macht es zum Beispiel möglich, das Werk auf Fernwärme umzustellen. Das spart weitere 20.000 Tonnen CO2 ein. Gemeinsam mit der VW Kraftwerk GmbH will MAN auch in Zukunft den Strom, der in den Windkraftanlagen am Standort Salzgitter erzeugt und derzeit ins Stromnetz eingespeist wird, auch direkt für MAN zu nutzen. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern kann die Energieverschwendung erkannt, beseitigt und mit guten Ideen die Energieeffizienz der Produktion verbessert werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und spart auch noch Kosten. 

„MAN verfolgt einen systematischen Ansatz beim Klimaschutz. Denn nur durch hohe Standards und die konsequente Umsetzung einer Vielzahl von Maßnahmen können wir unsere Ziele erreichen“, erklärt Dr. Heike Sarstedt.

Weitere Artikel

Schwarzer Pfeil nach oben