MAN Truck & Bus

MAN und den Logistikanbieter Duvenbeck verbindet eine starke Partnerschaft für ein gemeinsames Ziel – hohe Verfügbarkeit und das bestmögliche Produkt. Ein Besuch bei Duvenbecks Fuhrparkleiter Bernd Reining.

Fuhrparkleiter Bernd Reining (links) mit MAN-Vertreter Jens Ehlting

Vertrauensvolle Geschäftsbeziehung Duvenbeck-Fuhrparkleiter Bernd Reining (links) und MAN-Vertreter Jens Ehlting arbeiten seit zehn Jahren zusammen. 

Die Bewohner des Städtchens Hamminkeln am Niederrhein kennen den Anblick bereits: nagelneue MAN-Lkw, die auf einem Tieflader zwei weitere glänzende Zugmaschinen über die kleine Landstraße B 473 transportieren. Ihr Ziel ist die zentrale Werkstatt des Logistikunternehmens Duvenbeck im Ortsteil Dingden. Dort stehen in einer Werkstatthalle drei der dunkelgrün lackierten TGX-Lkw. Mitarbeiter vervollständigen gerade das Corporate Design von Duvenbeck mit einer großflächigen Beklebung: rote Quadrate mit einem weißen „D“ darin. Insgesamt 100 der TGX-Zugmaschinen sind im Dezember nach Hamminkeln-Dingden gerollt.

Der Logistiker Duvenbeck bestellt regelmäßig Lkw in dieser Größenordnung bei MAN. „Mein Ziel ist es dabei immer, Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bekommen“, erklärt der Fuhrparkleiter und Prokurist Bernd Reining in der Duvenbeck-Zentrale, einem modernen Bürogebäude im nahen Bocholt. Zu Reinings Aufgaben gehört der Einkauf neuer Lkw, er treibt die Digitalisierung voran, sorgt für konsequente Datenauswertung und damit dafür, dass stets die Mehrheit der umfangreichen Duvenbeck-Flotte verfügbar ist. Insgesamt hat das Unternehmen heute 1.650 moderne Lkw in acht Ländern im Einsatz. Der Logistikdienstleister ist rasant gewachsen, seit er neben der Kunststoffindustrie auf die Automobilindustrie als Kunden setzt. So fährt Duvenbeck für große Autohersteller und Zulieferer. Für bestimmte Teilegruppen übernimmt Duvenbeck sogar die Montage, bevor diese geliefert werden. Dies geschieht just-in-sequence, also genau zu der Zeit ans Montageband, wann sie gebraucht werden. Die Automotive-Kunden verlassen sich auf Duvenbeck – und Duvenbeck muss sich darauf verlassen können, dass seine Lkw stets pünktlich ankommen und nicht etwa mit einem Schaden liegen blieben.

Ein Partner, der uns wirklich versteht 

Der Duvenbeck-Manager Reining schätzt es, dass er in diesem heiklen Geschäft auf MAN vertrauen kann. „Ich brauche einen Partner, der mich und unser Unternehmen wirklich versteht“, sagt er. Und Jens Ehlting, der lokale MAN-Ansprechpartner für Duvenbeck in der Region Bocholt, ergänzt: „Zusammen planen wir die Ausstattungen der Lkw im Detail.“ Schon seit zehn Jahren arbeiten die beiden zusammen. Gemeinsam diskutieren sie offen, welche Anforderungen Duvenbecks Logistik hat und wie sich diese erfüllen lassen. Der MAN-Vertreter Ehlting konfiguriert mit Reining zusammen die Lkw vom Motor bis zur Hinterachse speziell für den Einsatz bei Duvenbeck, er weist seinen Kunden auf Optionen hin, kümmert sich um Upgrades und informiert ihn auch darüber, welche Neuentwicklungen demnächst anstehen. Aufträge gehen dann in die MAN-Zentrale in München, wo Josef Sindl, Leiter Internationaler Key Account, für Duvenbeck zuständig ist. „Wir brauchen von der Bestellung bis zur Auslieferung sechs bis acht Wochen – und die Produktion läuft an, sobald die Tinte unter dem Vertrag getrocknet ist“, berichtet Sindl.

Duvenbeck nutzt nicht nur die Lkw, sondern zusammen mit MAN auch technische Fahrzeugdaten. Sie betreffen zum Beispiel Verbrauchsverbesserungen, Schäden und Verschleiß. So profitieren beide Unternehmen voneinander, weil sie gemeinsam Entwicklungspotenziale identifizieren und nutzen. „Zusammen kreieren wir Fahrzeuge, die allen Anforderungen entsprechen, vor allem denen unserer Kunden“, sagt Duvenbeck-Fuhrparkleiter Bernd Reining. Im Expertenbeirat von MAN ist Reining Mitglied und steuert dort wichtige Hinweise für Neu- und Weiterentwicklungen bei. Im neuen Lkw hat er bereits Probe gesessen und konnte feststellen, dass viele seiner Anregungen umgesetzt worden sind. „Hieran sieht man gut die starke Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen, die gemeinsam das bestmögliche Produkt schaffen wollen“, sagt Reining. Seiner Auskunft zufolge ist bei Duvenbeck die Beschaffung des neuen TGX bereits in Planung.

 

ZUSATZPRODUKTE FÜR EINE OPTIMALE EINSATZPLANUNG


Text Florian Sievers
Fotos Julia Sellmann

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