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300 Mio Euro für umweltfreundliche Technologien – EIB und MAN vereinbaren Darlehen

Die Europäische Investitionsbank (EIB), Luxemburg, und die MAN Gruppe, München, haben einen Darlehensvertrag über 300 Mio. Euro zur Forschungs-förderung im Bereich Nutzfahrzeuge geschlossen. Die Mittel dienen der Entwicklung und Markteinführung von emissionsreduzierten und verbrauchs-optimierten Antrieben für Lkw und Busse.

Der Kredit ist Teil eines Finanzierungsprogramms zur Unterstützung von Investitionsvorhaben in Forschung, Entwicklung und Innovationen mit dem Ziel der Verringerung von Emissionen und der Verbesserung der Energieeffizienz im europäischen Verkehrssektor.

MAN setzt im Rahmen seines umfassenden Programms zur Steigerung der Transporteffizienz in den kommenden vier Jahren den Forschungs-schwerpunkt auf eine weitere Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen von Nutzfahrzeugen. Hierzu zählen die Entwicklung und der Einsatz von hocheffizienten Euro 5- und Euro 6-Motoren sowie die Markteinführung von Systemen zur Wärme- und Energierückgewinnung. Weitere Projekte betreffen die Weiterentwicklung von Bussen und Lkw mit Hybridantrieb, deren Gewichtsverringerung, Energiemanagement und optimierte Fahrzeugdynamik und -kontrolle sowie die Entwicklung von neuartigen Simulationstechniken. Die Gesamtinvestitionen für MAN hierfür sind auf mehr als 600 Mio. Euro veranschlagt.

Über die EIB:

Die Europäische Investitionsbank wurde 1958 durch den Vertrag von Rom als die Bank der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen gegründet. Die Aufgabe der Bank besteht darin, zur Integration, zu einer ausgewogenen Entwicklung und zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der EU-Mitgliedstaaten beizutragen.

Die EIB nimmt auf den Kapitalmärkten umfangreiche Mittel auf, die sie zu günstigen Konditionen für Projekte bereitstellt, die zur Erreichung der politischen Ziele der EU beitragen. Die EIB passt ihre Tätigkeit kontinuierlich an die Entwicklung der EU-Strategien an.