Bus 

Kinderzimmer eines Weltmeisters

Das Talent am Steuer und die Begeisterung für besondere Autos liegen bei Familie Rosberg in den Genen. Für seinen eigenen Rennstall orderte Keke Rosberg 1995 einen NEOPLAN Skyliner als rollende Kommandozentrale.

Nico Rosberg hat sich im November 2016 in Brasilien zum dritten deutschen Formel-1-Weltmeister nach Michael Schuhmacher und Sebastian Vettel gekrönt. Dabei liegen das Talent am Steuer und die Begeisterung für schnelle Autos bei Familie Rosberg in den Genen. Denn Nico Rosbergs Vater Keijo Erik „Keke“ Rosberg, finnischer Formel-1-Weltmeister, kurvte 1982 im Williams zum Titel. Zu seinen Rennen reiste er weniger schnell, dafür umso komfortabler.

1995 gründete Keke Rosberg seinen eigenen Rennstall und orderte einen 379 PS starken NEOPLAN Skyliner als luxuriöses Rennteam-Gefährt für die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft und weitere europäische Rennen. Die zwölf Meter lange und vier Meter hohe Kommandozentrale des Team Rosberg verfügte über sechs Fernseher, eine Satellitenanlage, Stromaggregat und einen Moderatorentisch mit dem Equipment für Live-Übertragungen. Was heute nach Standardausstattung klingt, war damals Hightech! In drei Konferenzräumen bereitete sich Keke Rosberg mit den Ingenieuren auf die Rennen vor. Abschalten und entspannen konnten sie in der luxuriösen Lounge und auf der großen begehbaren Dachterrasse aus Edelstahl mit aufklappbarer Reling. Damit war dieser Bus wahrlich eines Weltmeisters würdig. Noch heute ist er als Ausstellungsexponat auf der Straße unterwegs und kann auch als Event-Mobil angemietet werden.

NEOPLAN Skyliner
Das Team um Rennfahrer Keke Rosberg tourte jahrelang mit einem NEOPLAN Skyliner zu den Rennen. Die rollende Kommandozentrale war mit Hightech ausgestattet – und mit einer Dachterrasse.
NEOPLAN Skyliner