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MAN Truck & Bus für Produktionsnetzwerk ausgezeichnet

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus wurde für sein neu ausgerichtetes Produktionsnetzwerk ausgezeichnet. Der Sonderpreis wurde im Rahmen der renommierten Veranstaltung „Fabrik des Jahres 2016“ übergeben und würdigt die Neustrukturierung des MAN-Fertigungsverbundes. MAN hatte im Zuge seines Zukunftsprogramms PACE2017 sowohl die Bus- als anschließend auch die Lkw-Produktion komplett neu aufgestellt.

Die Jury, bestehend aus Experten der Fachzeitschrift Produktion sowie der Unternehmensberatung AT Kearney, würdigten dabei „die konsequente und gleichzeitig sozialverträgliche Umsetzung dieser Neuausrichtung, die kontinuierliche Steigerung der Qualität auf ein Top-Niveau für den Kunden sowie die innovative und konsequente Ausrichtung des Logistiksystems auf die speziellen Herausforderungen der Lkw-Produktion.“

Der Preis ging, stellvertretend für das gesamte Netzwerk, an das Münchner Lkw-Werk. Hier lobte die Jury zudem die Konzeption und Umsetzung der Umweltstrategie.

Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus AG und MAN SE, sagt: „Die Neuausrichtung eines Produktionsnetzwerks dieser Größenordnung in so kurzer Zeit war eine große Aufgabe. Sie konnten wir nur meistern, weil alle betroffenen Bereiche und der Betriebsrat schon frühzeitig zusammengearbeitet haben. Das Resultat spricht für sich: MAN ist zurück auf der Erfolgsspur und bestens für die Zukunft aufgestellt. Zugleich haben wir komplett auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet. Natürlich gab es harte Verhandlungen und schwierige Entscheidungen. Aber Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite haben ein gemeinsames Ziel verfolgt: den langfristigen Erfolg von MAN.“

Saki Stimoniaris, Vorsitzender des Betriebsrats München und des Gesamtbetriebsrats, ergänzt: „Die neue Werkstruktur sichert langfristig unsere Arbeitsplätze, ob in der Produktion oder in der Verwaltung. Denn im Zuge der Neuerungen konnten wir umfassende Investitionen in alle Standorte sicherstellen – die größten in der Geschichte von MAN. Alle Kolleginnen und Kollegen können es sehen: Überall wurde und wird gebaut und erneuert. Das ist für uns alle das Signal in eine sichere Zukunft. Es geht nach vorne für uns und MAN. Damit können wir uns wieder auf das konzentrieren, was wir am besten können: hervorragende Lkw und Busse bauen.“

Dr. Carsten Intra, Vorstand Produktion & Logistik sowie Forschung & Entwicklung, weist auf die Vorzüge der neuen Standortorganisation hin: „Anders als in der Vergangenheit hat jeder unserer Produktionsstandorte jetzt ein klares, eigenständiges Profil. München ist das Zentrum für die schwere Reihe, das österreichische Steyr für die mittlere und leichte. Starachowice in Polen ist unser Standort für Stadtbusse und Ankara hat sich auf den Bau von Überland- und Reisebussen spezialisiert. Mit Hilfe unseres Montagewerks für schwere Lkw in Krakau schließlich können wir sehr flexibel auf die in der Nutzfahrzeugindustrie traditionell stark schwankende Auslastung reagieren. Mein Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben diesen Erfolg erst möglich gemacht.“