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MAN Truck & Bus macht sich fit für die Zukunft

  • Zukunftsprogramm zur nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wird fortgesetzt

  • Neuausrichtung des Produktionsnetzwerks mit klaren Verantwortungen und Kernkompetenzen

  • Verschlankung der Verwaltungsbereiche

  • Keine betriebsbedingten Kündigungen

MAN Truck & Bus setzt sein umfassendes Programm zur Stärkung des Unternehmens im Wettbewerbsumfeld um. Es umfasst alle wesentlichen Bereiche des Unternehmens. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Neuausrichtung der Produktionsstandorte sowie der Verschlankung in allen Verwaltungsbereichen. Insgesamt wird das Zukunftsprogramm bis Ende 2017 über Kosteneinsparungen und Ergebnisoptimierungen den erforderlichen Einmalaufwand des Jahres 2015 deutlich überkompensieren und dafür sorgen, dass MAN Truck & Bus robuster, flexibler und effizienter in die Zukunft geht.

Die Neuausrichtung des Produktionsnetzwerkes von MAN Truck & Bus wird in den kommenden Jahren die Aufgabenschwerpunkte so auf die einzelnen Lkw-Produktionsstandorte München, Steyr, Krakau und Salzgitter verlagern, dass jeder Standort zukünftig klare Verantwortungsbereiche und Kernkompetenzen hat. Damit stärkt MAN die einzelnen Produktionsstandorte in ihren jeweiligen Rollen, und Doppelarbeiten werden zukünftig vermieden. Gleichzeitig verschlankt das Unternehmen seine indirekten Bereiche. Dabei geht es um ca. 1 400 Stellen in der Verwaltung und ca. 400 in den direkten Produktionsbereichen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt das Unternehmen dabei ebenso aus wie Standortschließungen. Die Verschlankung erfolgt im Wesentlichen durch Verzicht auf Nachbesetzung von frei werdenden Stellen, freiwillige Abfindungen sowie Altersteilzeit. Hierfür werden 2015 Einmalaufwendungen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionenbetrags erforderlich sein.

Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus, sagt: „Mit der Neuausrichtung von MAN Truck & Bus stellen wir uns im Wettbewerbsumfeld deutlich besser auf. Wir werden effizienter arbeiten und unsere Werke flexibler machen. Mit unserem Zukunftsprogramm ermöglichen wir mittelfristig nicht nur ein nachhaltiges Wachstum, sondern sichern auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter.“

Jochen Schumm, Vorstand für Personal bei MAN Truck & Bus, betont: „Wie bereits in der Vergangenheit werden wir den Mitarbeitern in den betreffenden Bereichen attraktive Alternativen unterbreiten. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben.“ Dabei sei die Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern von großem Vorteil.

Im Detail sieht die Neuausrichtung des Produktionsnetzwerks wie folgt aus:

Die Lkw der schweren Reihe werden in Zukunft an den Standorten München und Krakau montiert. Der Fahrerhausrohbau und die Lackierung werden stufenweise in München konzentriert.

Der Bereich Ersatzteil-Logistik wird komplett von München nach Salzgitter verlagert. Salzgitter wird nicht nur zum Zentrum der Teilelogistik, sondern auch zu einem Komponenten- und Remanufacturingwerk ausgebaut. Die Produktion der Bus-Chassis wird nach Ankara verlagert.

Steyr bleibt das Produktionszentrum für die Lkw-Montage der leichten und mittleren Reihe sowie der Fahrerhausausstattung der entsprechenden Baureihen. Fahrerhausrohbauten werden zukünftig nicht mehr am Standort produziert, sondern aus München bezogen. Dafür entstehen in Steyr eine neue Kunststoff-Lackierung und ein Truck Modification Center.

Die strukturellen Veränderungen haben Management und Arbeitnehmervertreter in enger Abstimmung erarbeitet. Dieses Vorgehen hatte sich bereits im vergangenen Jahr bewährt, als MAN Truck & Bus die Busproduktion neu ausrichtete. Auch damals war MAN seiner sozialen Verantwortung nachgekommen und hatte für alle 1 200 betroffenen Mitarbeiter eine Perspektive innerhalb des Volkswagen Konzerns geschaffen.