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MAN betreibt erstes CO2-neutrales Nutzfahrzeugwerk in Südafrika

Umsetzung der Klimastrategie im Plan

MAN-Produktionsstandort in Pinetown
MAN-Produktionsstandort in Pinetown

Das erste CO2-neutrale Nutzfahrzeugwerk von MAN ist Realität. Das Unternehmen hat einen weiteren großen Schritt in der Umsetzung seiner Klimastrategie getan und den Produktionsstandort von MAN Truck & Bus im südafrikanischen Pinetown komplett auf regenerative Energieversorgung umgestellt. Dazu wurde auf den Dächern der Produktionshallen auf insgesamt 6 300 qm eine riesige Photovoltaikanlage installiert. Sie kann im Jahr ca. 810 000 kWh Strom erzeugen. Genug, um nicht nur den kompletten Standort zu versorgen, sondern sogar überschüssige umweltfreundliche Energie ins lokale Stromnetz einzuspeisen. Allein mit dieser Maßnahme reduziert MAN seinen CO2-Ausstoß in der Produktion um 860 Tonnen jährlich.

Bevor die Solaranlage auf den Hallendächern montiert wurde, haben Spezialisten diese grundlegend modernisiert. Wo möglich wurden Oberlichter eingesetzt, um möglichst viel Tageslicht zu nutzen. Außerdem sorgt eine moderne Isolierung dafür, dass die Klimaanlagen möglichst wenig Energie verbrauchen. Zudem wurden Regensammelbehälter montiert, um die Fahrzeug-Waschanlage des Standorts umweltfreundlich zu betreiben. Das Abwasser wird recycelt.

„Das erste CO2-neutrale Werk in Pinetown ist ein großartiger Erfolg bei der Umsetzung unserer Klimastrategie und ein Beweis dafür, dass wir es mit unseren Bemühungen beim Klimaschutz ernst meinen. Dieses Projekt ist Benchmark für eine nachhaltige Nutzfahrzeugproduktion in Afrika“, sagt Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE.

MAN hat sich in seiner Klimastrategie das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 seinen CO2-Ausstoß gegenüber 2008 um insgesamt 25 % zu senken. Dieses Ziel ist in greifbarer Nähe. Bis Ende 2014 hat das Unternehmen bereits eine Einsparung von 19 % realisiert – dies entspricht ca. 105 000 Tonnen CO2.