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MAN testet Lang-Lkw

MAN beteiligt sich am bundesweiten Feldversuch für Lang-Lkw

MAN beteiligt sich am bundesweiten Feldversuch für Lang-Lkw. Ein 25,25 Meter langer MAN Sattelzug pendelt seit Anfang Oktober zwischen den MAN Logistics Centern Dachau und Salzgitter, um Ersatzteile für Lkw und Busse zu transportieren. Mit dem Einsatz des Lang-Lkw auf der knapp 600 Kilometer langen Strecke wird MAN die verkehrlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen längerer Fahrzeugkombinationen im Straßengüterverkehr untersuchen.

Der Lang-Lkw bietet rund 40 Prozent mehr Ladevolumen als ein konventioneller Sattelzug, ohne dass es zu einer Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von 40 Tonnen kommt. Da zwei Lang-Lkw dieselbe Menge wie drei konventionelle Sattelzüge transportieren, kann Kraftstoff eingespart und der CO2-Ausstoß verringert werden. Außerdem reduziert der Lang-Lkw das Verkehrsaufkommen und trägt zur Entlastung der Straßeninfrastruktur durch eine günstigere Verteilung des Fahrzeuggewichts auf mehrere Achsen bei.

Der Lang-Lkw von MAN setzt sich aus einem dreiachsigen Lkw-Chassis mit Wechselbrückenaufbau, einem Dolly (Anhänger mit Sattelkupplung) sowie einem konventionellen Sattelauflieger zusammen. Der MAN TGX mit 440 PS Motorleistung ist mit allen derzeit verfügbaren Sicherheitssystemen ausgestattet: Neben Antiblockiersystem (ABS) und Elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) sind ein abstandsgeregelter Tempomat (ACC), ein Spurverlassenswarner (LGS) sowie eine aktive Wankstabilisierung (CDC) an Bord.

Der von MAN gestellte Lang-Lkw wird von der Spedition Große-Vehne Marsberg betrieben. Der Fahrer wurde zuvor speziell auf die Fahraufgabe von Trainern von MAN ProfiDrive vorbereitet.