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MAN zweimal an der Spitze

Halbzeit in der Europa Truck Trial Meisterschaft 2019: Nach drei von sechs Wertungsläufen führt das BFS Trucksport Team in der Kategorie Dreiachser auf dem MAN TGS 33.480 die Gesamtwertung an. Bei den Vierachsern ist das HS-Schoch Hardox Truck Trial Team mit dem MAN TGS 35.480 ebenfalls Spitzenreiter.

  • BFS Trucksport Team bei den Dreiachsern vorn
  • HS-Schoch Hardox Truck Trial Team mit der Gesamtführung bei den Vierachsern
  • Noch drei weitere Läufe ausstehend

Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt im belgischen Mont-Saint-Guibert sicherten sich Fahrer Marc Stegmaier und Copilot Jan Plieninger vom BFS Trucksport Team (MAN TGS 33.480) im folgenden Wertungslauf den Sieg und übernahmen damit als Europameister 2018 souverän die Führung in der Gesamtwertung. Mit dem Sieg in Dreis-Brück am vergangenen Wochenende bauten sie die Führung in der EM-Gesamtwertung zur Halbzeit der Saison 2019 weiter aus.

Es war ein sehr spannendes Wochenende in der Eifel. Durch das lose Vulkangestein, die feste Erde und das aufgeschüttete Material, bot der Steinbruch des MAN Servicepartners Scherer den Teilnehmern reichlich Abwechslung. Bis zur letzten Sektion am Sonntagabend kämpften von insgesamt neun Teams in der 3-Achser Klasse gleich vier um den Tagessieg. Der geriet für das BFS Trucksport Team nach der dritten Sektion des zweiten Tages schon nahezu außer Sicht: Es galt eine steile, etwa 30 Meter lange Steilwand zu erklimmen, an dessen Ende ein Schrägtor gesteckt war. Bei hoher Geschwindigkeit im Hang bekam der MAN des BFS Trucksport Teams einen Schlag auf das rechte Vorderrad und geriet komplett aus der Spur - beide Torstangen brachen. Der Sportkommissar wertete das Tor als „nicht gefahren“ und 180 Strafpunkte waren die Folge. Das Missgeschick sorgte anschließend für noch mehr Motivation beim BFS Trucksport Team und die letzten drei Sektionen verliefen fehlerfrei. Das bedeutete Saisonsieg Nummer zwei und elf Punkte Vorsprung in der EM-Gesamtwertung.

Jan Plieningers Fazit zur Saisonhalbzeit: „Bisher sind wir sehr zufrieden mit der Truck Trial Saison. Zur Halbzeit liegen wir auf Platz eins und konnten jetzt im dritten Lauf schon den zweiten Sieg feiern.“

Mit einem Auftaktsieg starteten Fahrer Marcel Schoch und Beifahrer Johnny Stumpp vom HS-Schoch Hardox Truck Trial Team (MAN TGS 35.480) in Belgien in die Saison. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr soll 2019 unbedingt wieder der Titel her. Ein zweiter Platz im französischen Montalieu-Vercieu folgte, ehe in Dreis-Brück erneut der Sieg bei den Vierachsern eingefahren wurde. In der Königskategorie starteten neben HS-Schoch noch vier weitere Teams, darunter die Titelverteidiger vom Team Reicher aus Österreich. Zwar gingen Marcel Schoch und Johnny Stumpp bereits am ersten Tag in Führung, doch jede einzelne Sektion war ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Team Reicher. Garant für den Sieg des HS-Schoch Hardox Truck Trial Teams war letztlich einmal mehr die Zuverlässigkeit des MAN TGS 35.480. Acht Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung sind allerdings kein Ruhekissen, aber Marcel und Johnny haben ihren neunten EM-Titels weiterhin fest im Blick.

Marcel Schoch: „Auf einem sehr gemischten Untergrund war in Dreis-Brück von lose über fest, über stark bewachsen bis hin zu Lavagestein nahezu alles dabei. Da waren wir und unser MAN echt gefordert.“

Der nächste Truck Trial Lauf findet vom 10.-11. August in Limberg (Österreich) nahe Wien statt.

BFS Trucksport Team
Siegerglück: Schon in Frankreich stellten Marc Stegmaier (vorn rechts) und Jan Plieninger (vorn links) die Weichen auf Sieg und in Richtung Titelverteidigung.
MAN TGS 35.480
Garant für den Sieg des HS-Schoch Hardox Truck Trial Teams war letztlich einmal mehr die Zuverlässigkeit des MAN TGS 35.480.