What Cities Want - Zukunftsentwürfe für die Citylogistik im Jahr 2030

Im Rahmen der Studie „What Cities Want“ entwickeln und bewerten Bürger, Entscheider und Experten gemeinsam Szenarien für die Logistik in der Stadt der Zukunft.

Die Studie, die Bürgern, Bürgermeistern und der Wirtschaft eine Stimme gibt

Wie kann urbane Logistik besser funktionieren? Bürger, Entscheider und Experten entwickeln gemeinsam Ideen und Lösungen für das Stadtleben von morgen.

„What Cities Want“ gewährt spannende Einblicke in Fragestellungen und Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema Citylogistik der Zukunft.

Tag für Tag sind heute bereits deutschlandweit 140.000 Kurier-, Express- und Paketlieferfahr-zeuge zu sechs Millionen Kunden unterwegs. Im Jahr 2015 lieferten die KEP-Dienstleister insge-samt etwa drei Milliarden Sendungen aus. Und im Jahr 2021 werden es sogar vier Milliarden sein. Die Logistik in den Städten ist eine immense Herausforderung - besonders für die Lebens- und Standortqualität in den Cities von morgen.

Ein Lösungsbaustein dafür ist sicherlich die Elektromobilität: Bis 2030 wird mehr als jeder fünfte neu zugelassene mittelschwere Lkw mit einem alternativen Antrieb ausgestattet sein. Gleichzeitig werden bis dann aber bereits acht von zehn Deutschen Städter sein. Die Städte von morgen müs-sen also auch die Frage beantworten können, wie sich trotz wachsender Bevölkerung die Ver-kehrsbelastung in den Innenstädten verringern lässt.

„What Cities Want“ stellt mögliche Konzepte und Lösungen für die Citylogistik im Jahr 2030 vor. MAN Truck & Bus und Volkswagen Nutzfahrzeuge beauftragten das Marktforschungsinsti-tut Kantar TNS mit der Durchführung der Szenarioforschungsstudie. Die Ideen und die Konzep-te dafür kamen nicht nur von Experten, sondern insbesondere auch von politischen Entscheidern und den Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam entwickelten und bewerteten sie vier ganzheitli-che Szenarien für die urbane Logistik der Stadt von morgen.

Die Studie „What Cities Want“ bereitet diese Zukunftsentwürfe übersichtlich und nachvollzieh-bar auf. Sie gibt detailliert Auskunft, wie die unterschiedlichen Akteure die vier verschiedenen Zukunftsszenarien bewerten. Interviews, Statements und Wortwechsel geben zusätzlich rich-tungsweisende Einblicke in Fragestellungen und Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema Ci-tylogistik der Zukunft.

Wir stellen Ihnen die Studie gerne kostenlos zur Verfügung - als PDF-Download, als gedrucktes Exemplar sowie als App für IOS und AndroidTM 1.

Studie als PDF zum Download


Vier Szenarien, die neugierig auf die Citylogistik von morgen machen

Citylogistik als kommunale Dienstleistung

Szenario 1: Das Logistik-Stadtwerk

Ein kommunal betriebener Gemeinschaftspaketdienst übernimmt den innerstädtischen Lieferver-kehr für Pakete, Waren und Lebensmittel. Innerhalb der Städte fahren damit insgesamt weniger, dafür aber maximal beladene Transporter.

Stadt schafft Anreize für Kooperationen von Lieferdiensten und Bürgern

Szenario 2: Die Logistik-Kooperative

Alle Logistikdienstleister arbeiten in einer freiwilligen Kooperation zusammen und beteiligen die Bevölkerung an den Lieferprozessen, etwa durch Sammelbestellungen. Die Städte schaffen dafür attraktive Rahmenbedingungen.

Städte als Testfeld für innovative Logistik-Lösungen

Szenario 3: Das Logistik-Labor

In einem Innovationslabor entwickeln Kommunen und Wirtschaft neue Logistikkonzepte. Der ÖPNV könnte zum Beispiel neben Personen künftig auch Pakete und Waren transportieren und so die Attraktivität der Städte für Handel und Bürger steigern.

Citylogistik über ein unterirdisches Versorgungs- und Transportsystem

Szenario 4: Die Tunnel-Logistik

Nahezu alle Personen- und Warentransporte erfolgen unterirdisch. Dafür werden das U-Bahn-System ausgebaut sowie Straßenzüge untertunnelt und mit Förderbändern ausgestattet. An der Oberfläche gehören die Innenstädte dann allein Fußgängern, Radfahrern und Taxis.


„What Cities Want“ - die Inhalte im Überblick

Zunächst entwickelten Bürger, Entscheider und Experten gemeinsam Ideen für die Stadtlogistik von morgen in Co-Creation-Workshops.

Schritt 1: Die Entwicklung der Szenarien

Bürger, Entscheider und Experten erarbeiteten für „What Cities Want“ gemeinsam Ideen für die Stadtlogistik von morgen. In mehreren Co-Creation-Workshops mit jeweils dreißig Teilnehmern entstanden so vier verdichtete Szenarien zur Citylogistik 2030.

Im zweiten Schritt bewerteten mehr als 2.000 Bürger und kommunale Entscheider die vier in den Workshops erarbeiteten Szenarien für die Citylogistik 2030.

Schritt 2: Die Bewertung der Szenarien

In einer repräsentativen Onlinebefragung konnten Bürgerinnen und Bürger die vier Szenarien für die Citylogistik 2030 beurteilen. An der Umfrage nahmen über 1800 Bürger im Alter 18 bis 69 Jahren teil. Zusätzlich gaben im Rahmen von Interviews 175 Entscheider von Kommunen ihre Stellungnahme zu den Vorschlägen ab.

Interviews mit...

Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender, MAN Truck & Bus AG und MAN SE

„Eigentlich einfach - aber nicht so einfach zu organisieren. Die urbane Logistik der Zukunft stellt Industrie, Kommunen und Bürger vor immense Herausforderungen.“

Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands, Volkswagen Nutzfahrzeuge

„Weniger Gewusel, weniger Stress. Geeignete Fahrzeuge sind zwar ein Teil der Lösung, es kommt aber vor allem auf stimmige Gesamtkonzepte für die Citylogistik an.“


Statements von...

Thomas Fehling, Bürgermeister Bad Hersfeld

„Lieferprobleme in einer historischen Innenstadt - die Kneifzange wird nicht reichen.“

Alexander Handschuh, Sprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund

„Lebens- und Standortqualität im Fokus.“

Martin Posselt, Chief Innovation Officer, thinkport VIENNA

„City of things - die Stadtverwaltung als Hebel für güterlogistische Innovationen.“

Andy Salter, Geschäftsführer, Commercial Motor

„Sicher und sauber: Citylogistik im Jahr 2030.“

Stefanie Rumen, Fahrradkurierin

„In meinem Job als Fahrradkurier bekomme ich täglich mit, wie voll die Straßen sind.“

Tobias Dusche, Filmemacher

„Die Stadt soll ein entspannter Ort der Begegnung sein und kein Schlachtfeld im Alltagskampf.“


Wortwechsel

Was denken Zeitungsmacher über das Stadtleben der Zukunft und die Bedeutung der Logistik für die Menschen? Drei Chefredakteure deutscher Tageszeitungen äußern ihre Meinung:

Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur, Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten

Peter Stefan Herbst, Chefredakteur, Saarbrücker Zeitung

Stefan Weigel, stellv. Chefredakteur, Rheinische Post

Welche konkreten Zukunftspläne verfolgen Kurier-, Express- und Paket-Dienstleister (KEP-Dienstleister) - insbesondere vor dem Hintergrund der Studienergebnisse von „What Cities Want“? Vertreter der Logistikbranche geben Auskunft:

Martin Bosselmann, Geschäftsführer, Bundesverband internationaler Express- und Kurierdiens-te e. V. (BIEK)

Carolin Willich, Head of Strategy & Innovation, Hermes Germany


Download der Studie „What Cities Want“

Die Studie „What Cities Want“ steht als PDF zum Download zur Verfügung

Die Studie „What Cities Want“ als PDF

Die gesamte Studie „What Cities Want“ stellen wir Ihnen hier im PDF-Format zum Download bereit.

Download Studie als PDF

In der App-Version nutzen Sie die Studie „What Cities Want“ komfortabel und mobil.

Die Studie „What Cities Want“ als App

Mit der „What Cities Want“ App nutzen Sie alle Inhalte der Studie komfortabel und mobil: Nach Stichworten suchen, Lesezeichen setzen oder die Studie weiterempfehlen geht damit ganz ein-fach.

zur App für IOS

zur App für Android

1. Android ist eine Marke von Google LLC

Google Play und das Google Play-Logo sind Marken von Google LLC.