MAN Truck & Bus

Eine Hand unterbricht den Fall einer Reihe Dominosteine.
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RisikoManagement

 

MAN ist einer Vielzahl an Risiken ausgesetzt, denn unternehmerisches Handeln ohne Risiken ist nicht möglich. Diese ergeben sich aus dem unternehmerischen Handeln selbst oder externen Einflüssen. Daher hat MAN eine wirksame, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtete Kombination von Risikomanagementsystemen implementiert.

Folgende weltweit ausgerollte Management-Systeme bilden dabei die Grundlage für das Risikomanagement bei MAN:

  • Business Continuity Management (BCM)
  • Enterprise Risk Management (ERM)
  • Internes Kontrollsystem (IKS)
  • Continuous Controls Monitoring (CCM)

Die gewonnen Informationen werden aggregiert, in den Gesamtkontext des Unternehmens eingeordnet, durch die Risikoverantwortlichen gemanagt und regelmäßig an den Vorstand und relevante Entscheidungsgremien berichtet.

Grafik der MAN Risikomanagementsysteme
  • Business Continuity Management

    Das BCM stellt sicher, dass Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen und verhältnismäßig geringer Eintrittswahrscheinlichkeit rechtzeitig erkannt und Vorkehrungen getroffen werden um Schäden im Eintrittsfall möglichst gering zu halten. Zusätzlich wird durch Umsetzung geeigneter Gegenmaßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit verringert und Notfallpläne zur Krisenbewältigung werden definiert.

  • Enterprise Risk Management

    Durch das ERM sollen akute Risiken und Chancen der betrieblichen Geschäftstätigkeit (sogenannte Ereignisrisiken und -chancen) frühzeitig identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Risikobewältigung sowie zur Realisierung von Chancen festgelegt und die Konsequenzen einer möglichen Risikoübernahme eingeschätzt. Die frühzeitige Identifizierung und Steuerung von Ereignisrisiken und -chancen ist von besonderer Bedeutung, damit den Entscheidungsträgern ausreichend Zeit für die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen zur Verfügung steht.

  • Internes Kontrollsystem

    Mit der konzernweiten Implementierung eines IKS stellt die MAN Truck & Bus SE anhand von geeigneten organisatorischen Maßnahmen und Kontrollen sicher, dass Geschäftsaktivitäten vollständig, richtig, zeitnah und effizient durchgeführt werden - entsprechend der gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien.

    Das IKS sichert die Geschäftsprozesse auf Funktions- und Transaktionsebene ab und reduziert somit  prozessinhärente systemische Risiken. So sollen wesentliche Fehlaussagen in der Finanzberichterstattung verhindert und Risiken durch die Nichteinhaltung von Gesetzen und internen Richtlinien sowie operative wirtschaftliche Risiken (z.B. durch unberechtigte operative Entscheidungen) minimiert werden.

    Durch die regelmäßige Überprüfung des IKS auf Vollständigkeit, geeignete Ausgestaltung sowie Effektivität der definierten Kontrollen soll sichergestellt werden, dass bestehende Regelungen zur Reduzierung von prozessualen und organisatorischen Risiken auf allen Ebenen innerhalb der MAN Truck & Bus Gruppe eingehalten werden.

  • Continuous Controls Monitoring

    Das CCM ist ein in der MAN Truck & Bus Gruppe etabliertes IT-basiertes System zur kontinuierlichen Überwachung von Geschäftsprozessen und Kontrollen und ergänzt das IKS. Um sicherzugehen, dass z.B. Einkaufs- und Bezahlprozesse bei MAN richtlinienkonform ablaufen und Compliance Risiken in diesen Bereichen frühzeitig aufgedeckt werden, hat MAN das elektronische CCM-System eingeführt.

    Ergänzt wird das CCM durch allgemeine IT Kontrollen, die hauptsächlich Rollen und Berechtigungen in den Kernapplikationen überprüfen. Entsprechen bestimmte Prozessprüfungspunkte nicht den in den zentralen Richtlinien der MAN Truck & Bus Gruppe zum Thema Einkauf, Rechnungswesen und Zahlungsverkehr vorgeschriebenen Verfahrensweisen, generiert das CCM automatische Alarme, deren Bearbeitung durch zugewiesene Mitarbeiter im System dokumentiert wird.

Governance, Risk & Compliance

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