MAN Truck & Bus

Standort

München

Karte Standort München

Was wird gebaut

Der MAN Standort München ist innerhalb der MAN Truck & Bus Gruppe Stammwerk und Standort der Zentral-Verwaltung. Das Werk München fertigt Lkw der schweren Baureihe mit 18 bis 41 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. München produziert darüber hinaus Fahrerhäuser und angetriebene Achsen, Verteilergetriebe und Durchtriebe für den gesamten Werksverbund.

Luftaufnahme einer Stadt

Die Lkw-Montage fertigt mit mehr als 900 Beschäftigten Lkw der Baureihen TGS für den schweren Traktions-, Bau- und Nahverkehr und TGX für den nationalen und internationalen Fernverkehr. Eine überaus variantenreiche Produktpalette entsteht durch eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten der Komponenten Achse und Fahrerhaus und den Bauvarianten als Chassis- oder Sattelzugmaschine. 

Die Achsfertigung produziert mit mehr als 800 Mitarbeitern Hinterachsen, angetriebene Vorderachsen, Durchtriebe und Verteilergetriebe. Im Jahr 2014 wurden über 93.000 Achsen hergestellt. 

Die Sparte Fahrerhaus stellt mit mehr als 900 Mitarbeitern ausgestattete Fahrerhäuser der schweren Reihe für TGX- und TGS-Fahrzeuge her und beliefert den Fertigungsverbund mit Rohbaukomponenten. 2014 wurden knapp 44.000 Fahrerhäuser gefertigt. 

Die MAN-Werkslogistik betreut die gesamten Prozesse des Wareneingangs über die Materialbereitstellung am Montageband sowie den Versand der Fahrzeuge oder Bauteile. Diese werden nach den MAN-Prinzipien der Logistik und dem Optimum aus Zeit, Kosten und Qualität geplant und umgesetzt. Über 600 Beschäftigte verwalten 16.000 aktive Sachnummern und bewältigen 30.000 Lagerbewegungen pro Tag.

Mann vor Lkw

Dr. Matthias Meindl, Leiter Werk München:

„München ist das Anlauf- und Volumenwerk für die Lkws der schweren Reihe. Als Lieferwerk versorgen wir den Werkverbund mit Fahrerhäusern, angetriebenen Achsen und Komponenten. Unsere erfahrenen, engagierten und qualifizierten Mitarbeiter wurden für ihre Spitzenleistungen mit dem renommierten Preis der Fabrik des Jahres 2016 ausgezeichnet.“

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Mitarbeiter

sind am Standort tätig.


 

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Quadratmeter

Fläche stehen zur Verfügung.


 

Bild eines historischen Lkw

Historie

1955
Übernahme des ehemaligen Allacher Flugmotorenwerkes von BMW durch die MAN

1955
Aufnahme der Produktion von Lkw, Bussen und Traktoren

1960
Fertigung des 30.000sten Lkw

1967
Verlagerung der Busfertigung nach Penzberg

1986
Einführung der neuen Produktreihe F90

1994
Einführung der neuen Produktreihe F2000

2000
Einführung der neuen Produktreihe Trucknology Generation A (TGA)

2007
Einführung der neuen Produktreihe MAN TGX/S

2013
Ausstattung der Baureihen TGX und TGS mit Euro 6-Abgasnorm

2015
60 Jahre Werk München

2016
Auszeichnung „Fabrik des Jahres“ für ein hervorragendes Produktionsnetzwerk für das Werk München

Mitteilungen

  • MAN-Werk München im Wandel: Umbau auf der Teststrecke 2

    Zur Bereitstellung des Baufeldes sind Umbaumaßnahmen auf der Testrecke 2 in München-Karlsfeld notwendig. Bald können Versuchsmitarbeiter hier nicht nur das Verhalten von Trucks und Bussen bei Steigungsfahrten analysieren, sondern auch Elektrofahrzeuge laden und testen.

    Seit vielen Jahren betreibt MAN Truck & Bus etwa 1 km außerhalb des Werkes in München Karlsfeld eine Teststrecke für eigene Produkte. Sie wird auch als Teststrecke 2 bezeichnet, da es im Werk selbst noch eine weitere Teststrecke gibt. Neben den traditionellen Bus- und Lkw-Modellen können Versuchsmitarbeiter auf der Teststrecke 2 auch Elektro-Fahrzeuge laden und testen.

    Um den Anforderungen an Produkttests auch zukünftig gerecht zu werden, wird die Teststrecke ab Mitte 2019 um einen weiteren Anfahrhügel erweitert. Diese Maßnahme ist unter anderem deshalb notwendig geworden, weil auf der Teststrecke im Werk mit dem Neubau des Versuchsgebäudes A60 der Hügel für Steigungsfahrten abgetragen werden musste. Nach dem Umbau auf der Teststrecke 2 steht den Versuchskollegen wieder eine interne Erprobungslösung zur Verfügung. Damit können dann auch Fahrten auf externen Teststrecken verringert werden.

    Neben dem Umbau der Fahrhügel soll durch eine umfangreiche immissionsschutzrechtliche Genehmigung auch eine Erhöhung der Test- und Vorführfahrten bewilligt werden. Start der Baumaßnahme ist für Mitte 2019 geplant.
     

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